Tarifrunde 2019

Erstellt am Donnerstag, 07. Februar 2019

Mitarbeiter der Polizeidirektion Lübeck protestieren

Die GdP Regionalgruppe Lübeck-Ostholstein forderte die Kolleginnen und Kollegen auf, sich am Mittwoch, den 06.02.2019, an der GdP-Aktion der „aktiven Mittagspause“ ab "5 vor 12" zu beteiligen. Diese Aktion wurde verbunden mit dem Beginn der 2. Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Potsdam. Der Protest ist überschrieben mit dem Motto "#hermitmehr2019".

Am Standort der Polizeidirektion Lübeck, Behördenhochhaus, hatten sich zur Mittagszeit bis zu 70 Kolleginnen und Kollegen versammelt, um den Arbeitsgebern bei den Tarifverhandlungen den gewerkschaftlichen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Sie wurden vom GdP- Regionalgruppenvorsitzenden Jörn Löwenstrom mit einer deftigen Gulaschsuppe versorgt.
Tarifbeschäftigte und Beamte waren in ihrer Mittagspause gekommen, um gemeinsam für eine angemessene Bezahlung auf die Straße zu gehen. 


Die ÖD-Gewerkschaften mit der GdP fordern für die Beschäftigten in den Ländern 6 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Darüber hinaus sollen die strukturellen Verbesserungen in der Eingruppierung der Entgeltordnung erzielt werden, wie sie bereits bei den Verhandlungen bei Bund und Kommunen erreicht wurden.


Die GdP fordert zudem die inhalts- und zeitgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Besoldung und Versorgung. Und die Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes und eine Wochenarbeitszeitreduzierung auf 35 Stunden für alle sind nach Auffassung der GdP dringend notwendige Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Arbeit in der Landespolizei, auch um zukünftig ausreichend qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Ebenso sind die Ausbildungs- und Anwärtervergütungen sind deutlich zu erhöhen.
Jörn Löwenstrom

Kommentare  

 
0 #2 Verwunderlich 2019-02-08 15:11
@Zuschauer:

#ISSO
und musste wohl mal gesagt werden. :-)
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+1 #1 Zuschauer 2019-02-08 11:51
„Bis zu 70 Kolleginnen und Kollegen“???
Also die Lübecker Nachrichten schreiben 30 - und das sind weniger als die Hälfte davon. Und selbst das ist für den Zuschauer an der Veranstaltung noch zu hoch gegriffen.

Wenn aber Euer Landesredakteur bei Facebook von „bis zu 1.000 Teilnehmern“ landesweit spricht, ist das nicht nur eine völlig absurde Übertreibung (denn die Bilder Euer Demos von den Direktionen geben etwas völlig anderes her), sondern nur noch albern und eigentlich zum Fremdschämen.

Eine Gewerkschaft, die vor lauter Eigenlob vergisst, sich auch nur einigermaßen an die Wahrheit zu halten, wirkt völlig unglaubwürdig!

So, dann bin ich mal gespannt, ob dieser Kommentar von Euch gelöscht wird...wie Ihr es ja bei Facebook gerne mal tut, wenn Euch der Kommentar nicht in den Kram passt.
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