Jörn Löwenstrom bleibt GdP-Vorsitzender

Erstellt am Montag, 01. Mai 2017

Gewerkschaft der Polizei: Regionalgruppe Lübeck-Ostholstein wählte Vorstand

 


 

 

Lübeck/tgr - Jörn Löwenstrom bleibt Regionalgruppenvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Lübeck-Ostholstein. Bei der Jahreshauptversammlung im "Gemeinschaftshaus Rangenberg" wurde der 48-Jährige einstimmig an die Spitze der Regionalgruppe gewählt. In seinem Geschäftsbericht freute sich Löwenstrom über einen Mitgliederzuwachs. Aktuell verfügt die GdP-Regionalgruppe über gut 670 Mitglieder.
 


wiedergewählt: Jörn Löwenstrom (links) - der GdP-Landesvorsintzender Torsten Jäger gratuliert

 

Die ohnehin bestehenden Belastungen für die Landespolizei und damit für Beschäftigten die Polizeidirektion Lübeck würden noch weiter zunehmen, prognostizierte Löwenstrom, der seit vier Jahren als Regionalgruppenvorsitzender fungiert. „Deshalb wird die GdP sogar noch stärker als bislang gefordert sein, ein sorgsames Auge darauf zu werfen,  inwieweit diese Belastungen zumutbar seien oder ob Kompensationen hierfür notwendig sind“, unterstrich der GdP-Vorsitzende. Es sei richtig gewesen, dass die politisch Verantwortlichen den Forderungen der GdP entsprochen und ihren Irrweg, das Personal bei der Landespolizei abzubauen, korrigiert und sich stattdessen für die kommenden Jahre für eine Anhebung des Personalbestandes entschieden hätten. Jedoch würden die Verstärkungen durch die Anhebung der Einstellungszahlen erstmals im Jahre 2019 zu spüren sein. „So lange hat das derzeitige Personal die Aufgabenlast und zunehmenden Einsätze zu schultern“, machte Löwenstrom deutlich. So werde der bevorstehende G-20 in Hamburg polizeilich eine riesengroße Herausforderung und die Unterstützung durch Einsatzkräften auch aus Lübeck und Ostholstein bedeuten.

 

Betroffen zeigte sich Löwenstrom über die abermals angestiegene Gewalt gegen Polizisten. 355 Strafanzeigen seien im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit körperlichen oder verbalen Attacken gegen die Ordnungshüter in Lübeck und Ostholstein registriert worden. Laut aktueller Statistik hätten  64 Beamte dabei zum Teil schwere Verletzungen davon getragen. „Das ist alarmierend“, so Löwenstrom. Die geplante Strafverschärfung beim Angriff auf Polizisten sei ein erster richtiger Schritt.  „Letztlich ist es aber vor allem eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, diesem Phänomen zu begegnen“, machte Löwenstrom deutlich.
 

Bei der Vorstandswahl der Regionalgruppe wurden auch die anderen Funktionen einstimmig besetzt. So bleibt Matthias Stahl Stellvertreter von Jörn Löwenstrom. Als weiterer Stellvertretender Vorsitzender wurde Dierk Dürbrook gewählt. Eine Bestätigung als Kassenwart erfuhr Thomas Rathje, sein Stellvertreter wurde Ralph de Paoli. Als stellvertretener Schriftführer erhielt Mirko Jahns das Vertrauen der anwesenden Versammlungsteilnehmer, um den 1. Schriftführer Ingo Pieplow zu unterstützen. Beisitzer wurden Andreas Sankewitz (Schutzpolizei), Kerstin Friedrich (Kriminalpolizei), Ursula Vogt-Dürkop (Tarif), Maren Nielsen (Frauengruppe), Ralf Wagner (Wasserschutzpolizei), Steve Brüggemann (Junge Gruppe) und Oskar Scharnowski (Senioren).  Thomas Gründemann

 
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