SH Polizeicup 2015 – Ein Anfang

Erstellt am Donnerstag, 23. Juli 2015

Bericht: Maik Seidel - 2. Polizeirevier Lübeck

Am vergangenen Sonntag, den 12.07.2015, fand der erste Polizeicup SH im Straßenrennen statt. Ausgetragen wurde die Veranstaltung im Rahmen des 18. Großen Preises zu Lübeck auf dem Gelände des IKEA/LUV Shopping in Lübeck Dänischburg.

Neben der Radsportelite der Amateure traf sich am letzten Sonntag auch wieder der Radsportnachwuchs auf dem 1,75 Km langen Rundkurs des LUV Shopping in Dänischburg. Hier wurden Rennen in den Altersklassen U11 bis U19, sowie Rennen der Senioren ausgetragen. Ein Highlight war das Hauptrennen, an dem knapp 30 Amateure (Höchste Klasse der Nichtprofis) an den Start gingen.

Anschließend folgte ein Hobbyrennen für Fahrer ohne eine Rennlizenz. Da das Niveau dieser Rennen in den letzten Jahren stetig gestiegen ist, entschloss sich das Radsport Team Lübeck, das Rennen auch für ambitionierte Beamte der Polizei freizugeben. Es wurde lang an der Ausschreibung getüftelt, ehe man sich geeinigt hatte, Hobby- und Polizeisportler zusammen starten zu lassen, aber getrennt zu werten. Und geboren war der erste SH Polizeicup im Straßenrennen.

Nach einer anfänglichen Interessenabfrage meldeten sich etwa 70 Landespolizisten der Schutzpolizei Schleswig-Holstein. Als es dann konkret wurde, blieben noch Rund 40 Begeisterte Radsportler übrig. Gemeldet hatte sich dann am Ende eine Hand voll Radfahrer.
So entschloss man sich, das Rennen auch für alle übrigen Bundesländer zu öffnen. Leider erfolgte die Ausschreibung an die Länder etwas kurzfristig, sodass sich am Ende lediglich drei Fahrer zusammen mit 10 weiteren Hobbyfahrern am Start befanden. Ins Ziel gekommen waren dann immerhin zwei Schleswig-Holsteiner. Sieger wurde Michael Mauer vom 3. PR Kiel vor Maik Seidel, 2. PR Lübeck. Sie nahmen jeweils einen der Pokale mit nach Hause, die von der GdP Lübeck gestiftet wurden. Hierfür ein herzliches Dankeschön an unsere Gewerkschaft, die nicht lange zögerte und sofort ihre Unterstützung zugesagt hatte.

Seidel selbst ist 2. Vorsitzender des austragenden Vereins, RST Lübeck, und hatte die Initiative, einen solchen Cup auszutragen. Die Bedingungen sind einfach optimal. Das Rennen findet auf einem abgesperrten Privatgelände außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs statt. So ist mit einem minimalen Aufwand eine maximale Leistung zu bewältigen. Nach Gesprächen mit dem SBZ Eutin erfolgte eine interne Ausschreibung, der leider nicht alle zuvor interessierten Radsportler gefolgt sind. „Wir sind uns einig, dass wir im kommenden Jahr deutlich früher mit der Bekanntgabe des Rennens und der Ausschreibung beginnen werden“, so das Fazit des Organisators. Auch, um noch mehr Rennfahrer an den Start zu bekommen. Und dann mit einem eigenen Rennen.

 
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