Trauer um Karl Trunzer

Erstellt am Samstag, 16. Mai 2015



Am 24. April starb Karl Trunzer. Er gehörte dem GdP-Landesvorstand von 1985 bis 2001 an.


Karl Trunzer war Vertreter für die Gruppe der Arbeiterinnen und Arbeiter im HPR der Polizei, wie auch in vielen anderen Gremien. Noch vor zwei Jahren waren Jörn Löwenstrom und Detlef Hardt, beide Regionalgruppe Lübeck-Ostholstein, und Karl-Hermann Rehr bei ihm zu Hause als Gast, um ihn fürmehr als 50 Jahre Mitgliedschaft in einer DGB-Gewerkschaft zu ehren.

Karl  Trunzer war gelernter Eisen- und Gießereiformer und wurde 1970 dann in der damaligen Polizeidirektion Schleswig-Holstein Süd eingestellt. Seit Beginn seines Berufslebens war er gewerkschaftlich engagiert. Zuerst gehörte er dem Bundesjugendvorstand der IG Chemie, dann der IG Metall und zuletzt (selbstverständlich) „seiner“ GdP an. Und er war ein aktiver Gewerkschafter. Die Kartei des Landesbezirks weist ihn als Werber mit vielen Erfolgen aus. Mehr als 100 Eintritte sind seiner Initiative und Überzeugungskraft zu verdanken. „Ohne gewerkschaftliche Arbeit ginge es nicht voran, von unseren Erfolgen profitieren alle. Deshalb müssen alle auch wissen, wie Erfolge zustande kommen!“

Gewerkschaft und Politik gehörten für ihn zusammen. So war er für die SPD-Fraktion seiner Hansestadt Lübeck im Polizeibeirat und bekleidete auch weitere Funktionen in der SPD.

Er litt in den letzten Jahren an der Parkinsonschen Krankheit, was ihm das Leben sehr schwer machte. Zudem hatte sich noch eine Krebserkrankung dazugesellt.

Karl Trunzer wurde im März dieses Jahres 72 Jahre alt. Die Gewerkschaft der Polizei – gerade im Tarifbereich hat ihm viel zu verdanken. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.

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