Verkehrsunfallstatistik 2014

Erstellt am Donnerstag, 02. April 2015

Pressemitteilung der Gewerkschaft der Polizei, Regionalgruppe Lübeck-Ostholstein

 

 

Erschreckende Entwicklung



- GdP: Polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit muss gestärkt werden -

 
Mit Betroffenheit hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf die Ergebnisse der Verkehrsunfallstatistik 2014 reagiert.
 
„Die steigende Zahl der Verkehrstoten ist erschreckend und alarmierend. Und die erhöhte Anzahl der verletzten Kinder sind für uns ein Horror“, stellten GdP-Landesvorstandsmitglied Thomas Gründemann und der Regionalgruppenvorsitzende Jörn Löwenstrom in einer Pressemittelung fest. Es dürfte jedem klar sein, dass mit jedem Unfallopfer großes menschliches Leid verbunden sei, so die beiden Gewerkschafter.  Sie fordern eine Abkehr von den geplanten Personalreduzierungen bei der Polizei, die sich auch unmittelbar auf die Verkehrssicherheitsarbeit auswirkten. „Es kann unter diesen erschreckenden Umständen nur eine Entscheidung geben: Auf die geplanten Personalreduzierungen bei der Polizei zu verzichten, denn es ist eine fahrlässige und falsche Entscheidung.“
 


Wer dann auch noch öffentlich den Eindruck vermittele, dass durch „Bündelung, Konzentration und Umsteuerung“ in der Verkehrsüberwachung sogar noch alles besser werden würde, laufe Gefahr, Vertrauen vor allem bei den Polizisten aufs Spiel zu setzen, die bislang in der Verkehrsüberwachung hochmotiviert arbeiteten, so Löwenstrom. „Und auch den Bürgerinnen und Bürgern wird damit bewusst Sand in die Augen gestreut“, ergänzte Gründemann.


 
Die beiden Polizisten und GdP-Vertreter unterstrichen, dass Verkehrskontrollen ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil polizeilicher Präventionsarbeit seien. Dazu gehörten verkehrserzieherische Maßnahmen genauso wie Kontrollen von Geschwindigkeit, Rotlicht und Aggressionsverhalten im Straßenverkehr. Vor diesem Hintergrund sei es ebenso nicht nachvollziehbar, dass es geplant sei, die beiden einzigen Videowagen des Polizeiautobahn-Bezirksreviers abzuziehen, kritisiert Löwenstrom. „Den geplanten Abbau verstehe wer will. Die Zahlen der Statistik liefern vielmehr einen Beleg dafür, dass es mehr denn je notwendig ist, die Verkehrssicherheitsarbeit personell und materiell zu stärken“, stellte Thomas Gründemann fest.
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