DGB erleichtert über Signal gegen Rechts

Erstellt am Montag, 04. Februar 2013


Wenn man den Veröffentlichungen trauen kann, haben die Rechtsextremen für dieses Jahr ihren Aufmarsch in Lübeck abgesagt. Die Lübecker Gewerkschaften begrüßen es, dass damit die Hetze gegen Minderheiten und die bewusste Geschichtsverfälschung keinen Platz mehr auf unseren Straßen haben.

 
"Wir sind davon überzeugt," erklärte der Lübecker DGB Vorsitzende Andreas Sankewitz, "dass durch die breite Mobilisierung im letzten Jahr und den Verbotsantrag der Hansestadt Lübeck ein so deutliches Signal gegen Rechts gesetzt wurde, dass ein weiterer Aufmarsch aus Sicht der Nazis als nicht mehr durchführbar erscheint."??
Hervorzuheben ist aus Sicht des DGB die langjährige Führungsrolle des Bündnisses "Wir können sie stoppen" im Kampf gegen den rechten Mob. Nur der Hartnäckigkeit und dem Mut einzelner Mitglieder des Bündnisses ist es zu verdanken, dass der Protest gegen Nazis letztendlich auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und als wichtiges gesellschaftspolitisches Thema erkannt wurde.
Andreas Sankewitz begrüßt die offensichtliche Absage des Aufmarsches der Rechten durch Lübeck.

Genannt werden müssen in diesem Zusammenhang der Sprecher von Avanti, Christoph Kleine und der Beauftragte des Kirchenkreises gegen Rechts, Joachim Nolte. ??Andreas Sankewitz erklärt weiter: "Wir danken aber auch den KollegInnen der verschiedenen Landespolizeien, die in vielen Einsatzstunden mit der Durchführung der rechten Demonstration und zahlreicher Gegenveranstaltungen häufig bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit gefordert waren." Entwarnung gibt der DGB aber noch nicht. "Bevor keine endgültige Absage des rechten Aufzugs bei der Versammlungsbehörde eingegangen ist, werden wir weiter mobilisieren und wachsam bleiben."
 

 

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